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    Oscar und Alfred

    1891 begegnete der 37-jährige dem Studenten Lord Alfred Bruce Douglas. Wilde hatte, obwohl verheiratet und Vater zweier Jungen, schon vor Jahren Kontakte zur Stricherszene und zu den verbotenen Bars der Jockeys und süßen Knaben gesucht. Jetzt wo „Bosie“, wie sich der junge Mann nennen ließ, in sein Leben getreten war, wurde aus dem Spiel mit dem Feuer eine gefährliche Obsession.


    Zunächst erlebt Oscar Wilde an Bosies Seite eine Phase großer Produktivität, er schreibt sein besten Werke: Salome, Eine Frau ohne Bedeutung, Lady Windermeres Fächer, Bunbury. Endlich kommt er zu Geld und kann als „König des Lebens“ Hof halten wie er es sich immer gewünscht hat. Oscar, der immer glücklich ist, wenn er Schönes sieht, genießt mit seinem „göttlichen Wesen“ die Reisen in den Süden. Aber es ist keine harmonische Liebe. Dafür ist das Paar zu ungleich.


    Vier Jahre nachdem Oscar und Bosie einander kennen gelernt haben, wird Wilde durch Lord Alfreds Vater öffentlich einen „Sodomiten“, das heißt einen Homosexuellen, genannt. Wilde wurde zu zwei Jahren Zuchthaus mit Zwangsarbeit verurteilt, seine Habe konfisziert, seine Werke verboten, sein Name geächtet. Seine Frau ging mit den Kindern ins Ausland, er sollte beide Söhne nie wieder sehen. Nach seiner Entlassung emigriert Wilde, wie zuvor Bosie, nach Frankreich. Er trifft sich mit Bosie; die beiden reisen und schreiben gemeinsam, wie einst. Aber die Liebe ist unter der Katastrophe zerbrochen, es bleiben nur Erinnerungen. Das Paar trennt sich.

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